In der letzten Zeit habe ich das Lernertagebuch etwas vernachlässigt, schade, aber entweder war die Zeit zu knapp, oder ich war mit meinen Gedanken bei der Gruppenarbeit zur Musterstunde. Ja, die Musterstunde, heute ist schon der 12.Dezember und eigentlich sollten wir unsere Vorschläge bis zum 16. präsentieren.Unsere Gruppe ist nach wie vor nicht komplett, am Sonntag haben wir uns zu dritt im Chat getroffen, um zumindest etwas konkreter über unsere Ideen zu reden. Die Chaterfahrung war sehr positiv, es hat Spass gemacht, doch ich fühle mich etwas unwohl bei dem Gedanken, dass wir da über die Köpfe der anderen hinweg Entscheidungen treffen und auf der anderen Seite verstehe ich nicht, warum es , trotz e-mails, keine Lebenszeichen gibt. Für unsere gemeinsame Arbeit empfinde ich das als sehr belastend und ich muß zugeben, ein wenig ärgert es mich auch. Es schwingt schon so etwas wie leichte Enttäuschung mit.
Lernertagebuch Musterstunde: Arbeit in der Gruppe
Dezember 12, 2007 · Kommentar schreiben
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Modul2, aller Anfang ist schwer
Dezember 2, 2007 · Kommentar schreiben
Modul 2 hat seit 2 Wochen begonnen, doch noch immer sind wir in der Phase der Gruppenfindung und ich habe das Gefühl, die Zeit verrinnt, ohne das wir mit der konkreten Arbeit begonnen haben. Ich merke, dass es mir schwer fällt, geduldig zu sein – sicherlich spielt da meine Angst mit, dass die restliche Zeit nicht ausreicht ( immerhin bin ich Mitte Dezember für eine Woche auf Deutschlandurlaub und ohne Zeit undInternet für die Musterstunde). Trotzdem eine interessante Erfahrung, die Koordination der einzelnen Gruppenmitglieder habe ich mir einfacher vorgestellt, das ist sicher ein Aspekt, der auch bei blended learning Projekten mit Studenten in Rechnung gestellt werden muss. Mal sehen, was der Sonntag an neuen Gruppenkontakten bietet, ich freue mich darauf mit der Musterstundenarbeit zu beginnen.
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Die Technik … und ein wenig Frust
November 28, 2007 · 1 Kommentar
Gerade jetzt während der Kleingruppenbildung des 2. Moduls ist es wieder passiert: Die Technik spielt nicht mit, seit gestern ist es unmöglich, mich auf unsere moodle Seite einzuloggen. Ich fühle mich regelrecht verlassen und bin auch etwas frustriert, weil ( wie schon beim Verschwinden der Wikiseiten) der PC meine Zeit und meine Kontakte „kontrolliert“. Und ich frage mich natürlich, was passieren würde, wenn keine Computerexperten zur Verfügung ständen; ein ganzes Unterrichtsprojekt könnte dann blockiert sein.
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Ode an die Arbeit – Lieddidaktisierung
November 14, 2007 · 3 Kommentare
Lernergruppe: Erwachsene, Niveau B1 -B2
Zeitaufwand: 4 Stunden
Arbeitsaufgabe 1: (Einführung, Motivationsphase)
Betrachte die 2 Fotos mit arbeitenden Menschen und suche aus der Liste passende Begriffe aus.
Du kannst die Liste durch eigene Begriffe ergänzen.
anstrengend O arbeiten O schwer O helfen O produzieren O Geld verdienen O schwitzen O Spaß haben O nützlich sein O ausruhen O leicht O hart O eine Aufgabe haben O schmutzig werden O ……………… O ……………… O ………………… O
2. Aufgabe
Finde mit Hilfe des Wörterbuches oder Internets Wörter oder Ausdrücke, die eng mit der Wortfamilie „Arbeit“ verbunden sind.
Wo findest du Hilfe?
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3.Aufgabe
„Wir sind Helden“ , eine der bekanntestes deutschen Rock-Popgruppen, veröffentlichten im Mai 2007 ihr neustes Album „Soundso“. Typisch für Musik und Texte der „Helden“ ,ist die unterhaltsam vertonte Gesellschaftskritik, die Auseinandersetzung mit der ganzen Themenpalette der „neuen Generation“. Sie singen von Liebe, Beziehung, Konsum, Konkurrenz, Krieg … und auf ihrem neuen Album auf von Arbeit.
Höre ( Höralternative) bitte „Ode an die Arbeit“ an und lese dann den Liedtext. Falls du Hilfe brauchst, klicke einfach die
unterstrichenen Würter an, oder besuche einen der oben aufgeführten Links.
Ode an die Arbeit
Sag mal – Du hast doch grade nichts zu tun
Erklär mir Arbeit -
Arbeit? Ja.
Arbeit mein Freund
- Das wird Arbeit
Na los
Na gut:
Also was das Schaf da mit dem Gras macht:
Keine Arbeit – Ach?
Was man später mit dem Schaf macht
Das ist Arbeit – Aha
Generell alles was Spaß; macht:
Keine Arbeit – Och
Generell was man im Gras macht
Keine Arbeit – Ach so
Wir singen:
Ohne Arbeit wär das Leben öde
Also sing ich müde meine kleine Ode
An die Arbeit
Und die Lilien auf dem Feld haben:
Keine Arbeit – Na ja, aber
Sie haben kein Ziel, Jens, haben kein Geld, haben
Keine Arbeit – Das geb ich ja auch zu, aber
Aber wer das Feld bestellt hat
Der hat Arbeit – Hm
Und wenn die Welt kein Feld bestellt hat?
Trotzdem Arbeit
Und wenn man ein Zelt auf dieses Feld stellt?
Keine Arbeit – Oh.
Aber wer am Morgen vor dem Zelt bellt
Der hat Arbeit – Ach,
Ein Hund hat Arbeit?
Ja, der Hund hat Arbeit
Wir singen:
Ohne Arbeit wär das Leben öde
Also sing ich müde meine kleine Ode
Ohne Arbeit wär das Leben öde
Also sing ich müde meine kleine OdeAn die Arbeit!
Los und eins und zwei und eins und zwei und: Fertig
An die Arbeit!
Los und eins und zwei und eins und zwei und:
Du bist Preußen!
Eins und zwei und eins und zwei und eins und zwei und: fertig
An die Arbeit!
Los und eins und zwei und eins und zwei und: Schluss Wofür man morgens aus dem Bett fällt
Das ist Arbeit – Okay das hab ich verstanden
Wer sein Abdomen sich zum Brett stählt:
Das ist Arbeit – Aber das tut doch wehAlso, der Atlas, der die Welt hält
Der hat Arbeit – Ach, jetzt hör aber mal auf
Wer einen Atlas für die Welt hält
Der hat – ?
Und der den Stein da auf den Berg rollt
Der hat Arbeit – Jau
Wer sein Bein hebt, übern Berg tollt:
Keine Arbeit -
Ja, aber Moment mal, was ist mit dem Hund – ?
Nein, der Hund macht Arbeit
Ah ja -Wir singen: Ohne Arbeit wär das Leben öde …
Wer ein Haus baut, einen Baum pflanzt
der hat Arbeit – ja, ist klar
Aber wer aus dem Haus schaut, um den Baum tanzt
der macht Arbeit … na ja, aber wenn…
Jetzt reicht’s aber, ihr beiden:
An die Arbeit!
Musik:Tourette/ Holofernes, Text: Holofernes
4. Aufgabe
Lese bitte den nochmals Liedtext . Was ist Arbeit, was ist
keine Arbeit? Beschreibe die Tätigkeit und die Kriterien(Arbeit ja/nein).Seid ihr mit der Einteilung einverstanden? Begründet bitte eure Meinung.
5. Aufgabe
Der Text zu „Ode an die Arbeit“ stammt von der „Wir sind Helden“Sängerin Judith Holofernes. Lest bitte den
nachfolgenden Interviewausschnitt und erklärt in einer kurzen Zusammenfassung, was Judith Holofernes über Arbeit und deren Bedeutung denkt
<!–
JUDITH HOLOFERNES
„Arbeit kann unglücklich machen“
Die Sängerin und der Gitarrist Jean-Michel Tourette über das neue „Wir sind Helden“-Album, Identität und den preußischen Arbeitsethos tief in uns
Nach „Die Reklamation“ und „Von hier an blind“ erscheint am 25. Mai mit „Soundso“ das dritte Album von „Wir sind Helden“ – albern, ambitioniert, akademisch und doch am besten, wenn die Berliner Band simple Gitarrenpoplieder über Gefühle spielt. Mit VANITY FAIR sprachen Frontfrau Judith Holofernes
und Gitarrist und Keyboarder Jean-Michel Tourette
über Arbeit, Frisurveränderungen und warum die Hauptstadt so lebenswert ist.
VANITY FAIR
Sie singen eine „Ode (An Die Arbeit)“. Derzeit wird diskutiert, ob man in Zukunft die Arbeit von der Bezahlung lösen kann, zum Beispiel durch ein Grundeinkommen für alle. Wie stehen Sie dazu?
JUDITH HOLOFERNES
Ich bin lange um das Lied herumgeschlichen, weil ich Lust hatte, einen leichtfüßigen Song zu schreiben, der sich aus einer begriffsphilosophischen Ecke dem Arbeitsbegriff nähert. Mir ging es darum, was Arbeit für die Menschen bedeutet. Und was für ein Potenzial sie hat, Leute unglücklich zu machen – ob man nun Arbeit hat oder nicht. Natürlich ist die Gefahr größer unglücklich zu werden wenn man keine Arbeit hat, weil sie in unserer Gesellschaft Identifikation schafft. Es können sich aber nicht mehr so viele Leute über Arbeit definieren, wenn so viele keine haben. Da ist die Idee, jedem ein Grundeinkommen zu garantieren, natürlich sehr hilfreich, um die Verbindung von klassischer Erwerbsarbeit und Identifikation zu lösen, weil man dann auch Sachen machen kann, die eine Herzensarbeit sind und nicht so gut bezahlt werden
- J.H.
- Weil sie damit hadern, ob sie genug arbeiten, ob das, was sie machen, wirklich wertvolle Arbeit ist. Ich finde hochinteressant, dass man sich selbst immer wieder fragt: Warum fühlt es sich weniger wertvoll an, fünf Stunden mit Freunden rumzusitzen und Dinge zu besprechen, die für unser Leben bedeutsam sind? Warum habe ich dann Schuldgefühle, stattdessen nicht gearbeitet zu haben?
- VF
- Wobei es wahrscheinlich gar nicht so einfach ist, als Musiker zu definieren, was jetzt gerade Arbeit ist und was nicht …
- J.M.T.
- Natürlich stellt man sich als Künstler oft die Frage. Man erfüllt zwar alle Kriterien von Arbeit: Man tut etwas, hat ein Ziel vor Augen, das man irgendwann erreicht – aber zu einem Zeitpunkt, den man selber bestimmt, ohne Chef, der einen drangsaliert, ohne Mitarbeiter, die einen mobben. Muss man nicht mehr leiden, um zu rechtfertigen, dass man dafür relativ gut bezahlt wird?
- J.H.
- Pola (Roy, der Schlagzeuger und Lebensgefährte von Judith Holofernes) musste erst mal lernen, wenn er frei hatte, auch wirklich frei zu machen. Obwohl wir unheimlich viel gearbeitet haben, viele Tage mehr als zwölf Stunden. Da kommt man von einem Interviewmarathon zurück und fühlt sich irgendwie komisch, weil man einfach im Café sitzt oder Spazieren geht. Das zu genießen muss man wirklich lernen. Das geht aber vielen Freiberuflern so. Sie haben keine Messlatte, kein Gefühl dafür, wann sie eigentlich genug gearbeitet haben. Deswegen machen sich ja Freiberufler auch sehr gerne kaputt.
- VF
- In Ihrer Ode singen Sie „Du bist Preußen“. Denkt man, wenn man ein Lied über Arbeit schreibt, auch übers Deutschsein nach?
- J.H.
- In dem Fall schon. Das Schreiben an sich ist für mich gar kein so intellektueller Prozess. Ich habe oft das Gefühl, die Sachen schreiben sich von alleine. Und ich bin die, die darüber kichert und beschließt, es zu behalten. Aber dieses „Du bist Preußen“ hat eingefangen, was ich in meinem engeren Umfeld beobachtet habe: Leute, die das so von sich nie sagen würden, tragen dann doch so einen braven preußischen Arbeitsethos ganz tief in sich drin
6. Aufgabe
In dem Lied gibt es eine Anspielung auf Preussen und
die preussische Arbeitsethik. Erkläre, was darunter verstanden wird
7. Aufgabe (Kommentar)
Was bedeutet Arbeit für dich persönlich? Wie wichtig ist sie für dich? Was hälst du von der Idee eines Grundeinkommens? Schreibe
bitte einen kurzen Kommentar
Falls du Lust auf weiteres Material zum Thema Arbeit bekommen hast, schau doch mal hier vorbei:
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Lernertagebuch
November 14, 2007 · 1 Kommentar
Die Vorstellung der Musikgruppen für das deutschpopfestival ist geschafft, „endlich“, denn die Recherche hat mehr Zeit in Anspruch genommen, als ich gedacht habe. Ein Grund dafür liegt in der veralteten Technik, auf die ich angewiesen bin, Internetzugang nur übernormale Telefonleitung und endloser Zeitaufwand für Seitenaufbau und Downloads. Trotzdem, am Ende habe ich all das gesehen und/oder gehört, was ich sehen oder hören wollte. Andere Schwierigkeiten haben ihre Ursache jedoch in meiner Arbeitsweise und meiner mangelnden Blog-Kompetenz. Zum einen neige ich dazu, die Recherche ins Unermessliche auszudehnen, Material zu sammeln, zu sichten, zu verwerfen usw…. , zum anderen mußte ich mir erst einmal technische Handhabungen im Umgang mit dem Blog mühsam aneignen ( Verbindungen zu Webseiten …). Ich habe mir in meiner „Verzweiflung“ sogar ein kleines Handbuch gekauft, doch das hat mich noch mehr verwirrt. Mit viel Probieren hat es am Ende gedoch geklappt, das nenne ich kleine Lernerfolge.Heute werde ich nun den lezten Teil des 1.Moduls machen, „auf den letzten Drücker“ hoffe ich, das Arbeitsblatt zur Lieddidaktisierung in den Blog stellen zu können.
→ 1 KommentarKategorien: Nicht kategorisiert
Mit Tag(s) versehen: Lernertagebuch, Modul 1
2raumwohnung
November 12, 2007 · 1 Kommentar
Es ist schon ungewöhnlich, wenn ein einfaches Lied für einen Werbespot die Türen zu Konzertsäalen und Radiosendern öffnet und quasi über Nacht einer unbekannten Berliner Gruppe mit dem seltsamen Namen „2raumwohnung“ ( Homepage)zum Durchbruch verhilft. So geschehen im Jahre 2000 mit dem Lied „Wir trafen uns in einem Garten“. Bis hierher stimmt die kleine Geschichte, doch was „unbekannt“ betrifft, bedarf es einer kleinen Korrektur. Hinter dem Namen 2raumwohnung verbirgt sich in der Tat altbekanntes:
Inga Humpe und Tommi Echart.

Schon Ende der 70iger Jahre schwamm Inga Humpe mit DöF und Codo erfolgreich auf der Neuen Deutschen Welle, „und ich düse, düse, düse im Sauseschritt, und nehme die Liebe mit …“ kann auch heute noch fast jeder um die 50 mitsummen.(mehr) Danach wurde es etwas ruhiger um Inga Humpe, sie arbeitete als Produzentin( u.a. für Kylie Minogue) und Musikerin und lernte dabei auch ihren Partner Tommi Eckart , Produzent und Autor von Filmmusiken, kennen und lieben. (mehr)Die beiden sind Vollblutmusiker, experimentierfreudig, entwickeln sich und ihre Musik ständig weiter – Clubbeat, vermischt mit Soul und Elektropop, leicht,sanft, melodisch und zum Träumen schön, nicht zuletzt aufgrund der warmen,samtigen und ruhigen Stimme, mit der Inga Humpe
Lieder über Freundschaft, Liebe, Gefühl, die kleinen und großen Geschichten des Alltags singt. (Lieder anhören). Seit ihrem Überraschungserfolg im Jahr 2000 sind die Fans dem Popduo in Deutschland und mehr und mehr auch im Ausland ( im November 2007 geben 2raumwohnung ein Konzert in New York)treu. Die Verkaufszahlen und Chartpositionen der Alben „Kommt zusammen „(2001), „In wirklich“ (2002), „Es wird Morgen „(2004), „Melancholisch schön“ ( 2005) und „36 Grad“ (2007) lassen nicht zu wünschen übrig (mehr), Auszeichnungen wie der Deutsche Dance Award 2003 für „In wirklich“ als bestes Album unterstreichen den Erfolg.
Und auch die Kritiker Halten sich mit Lob nicht zurück: Da heißt es: „2raumwohnung sind zurück und alles ist schöner denn je…. verzaubert uns ein ums andere Mal…“ (Kompletttext), Jens Friebe schwärmt vom Album „Kommt Zusammen“ als …phantastisch…(mehr) und die Amazon Musikredaktion sieht in „36 Grad“ “ … den Spagat zwischen grüblerischer Melancholie und euphorischer Glücksseeligkeit überzeugend gemeistert…., …2raumwohnung werden von Album zu Album immer noch ein wenig besser.“ (Kompletttext)
Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen möchte, der sollte einfach mal bei 2 raumwohnung hineinhören, ein Video anschauen oder einen Blick auf die Lieder werfen (homepage) (mehr) mit ihren kleinen poetischen Texten, alltäglich und doch schön, eben wie Frau Humpe sagt: “ wir wollen uns den luxus erlauben, freude zu bereiten.“

iwolken ziehen vorbei(daniel barth + inga humpe)
ich will stehen
doch das ist unmöglich
der himmel über mir
magnetisiert michdu willst liegen
doch du bist zu leicht
du kannst fliegen
vielleichtwolken ziehen vorbei
dunkel und hell
langsam und schnell
sie ziehen vorbeilinks und rechts
sind nur begriffe
unsere herzen
sind segelschiffeglück verbreitet sich in wellen
an ganz wunderbaren stellen
du willst gehen
doch der boden zerfällt
ohne gewicht
fliegst du durch die welt
ich will reden
doch mir fällt kein wort ein
und wir scheinen
langsam durchsichtig zu sein
wolken ziehen vorbei
dunkel und hell
langsam und schnell
sie ziehen vorbei
links und rechts
sind nur begriffe
unsere herzen
sind segelschiffe
glück verbreitet sich in wellen
an ganz wunderbaren stellen
Kommentar
Ja,es ist nicht zu uebersehen, ich mag 2raumwohnung, ja, ich mag es, bei einem Glas Rotwein der Stimme von Inga Humpe zuzuhoeren,ja, es ist sicher auch etwas Nostalgie dabei, ja, ich fuehle mich dann Sophie Mereau ( in ihrem Brief an Clemens Brentano, vgl. Homepage 2raumwohnung)nah, die sagte:“ … ich fuehle in der ganzen Welt nichts weiter als ein Herz, eine Liebe, einen Himmel.“ 2 raumwohnung macht schoene, intelligente „Kuschelmusik“,die sich gut anhoert und gut anfuehlt.Emotionen, Gedanken, Tagtraeume … etwas heile Welt, ohne jedoch ins Triviale oder triefig Kitschige abzurutschen.Ja, ich mag es, dass eine Frau mit 50 Jahren immer noch etwas mitzuteilen hat, ich mag es, dass ich Inga Humpe wieder getroffen habe und geniesse die kleinen musikalischen Reisen mit ihr.Ja, es wuerde mich freuen, 2raumwohnung auf dem Deuschpopfestival zu treffen, schoene Musik und poetische Gutewelttexte kann man/frau nie genug haben.
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Mit Tag(s) versehen: , 2raumwohnung, Deutschpopfestival, Modul1, Musik
Wir sind Helden
November 11, 2007 · 1 Kommentar
Was haben „Helden“ bei einem Deutschpopfestival zu suchen? Mutige Krieger, Sup![]()
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Nationalhelden,Helden der Arbeit, Tapferkeit (mehr dazu)… Begriffe, die an vieles denken lassen und bei dem ein oder anderen nicht nur positive Erinnerungen wachrufen. „Helden“ und deutsche Popmusik scheinen sich also auszuschliessen, wenn da seit dem Jahre 2002 nicht diese vier jungen Musiker wären:
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Jean-Michel Tourette (Gitarre, Keyborad), Pola Roy (Schlagzeug), Mark Tavassol (Bass) und Judith Holofernes (Gesang, Gitarre) stürmen als „Wir sind Helden“ (mehr)die deutschen Hitparaden und sind massgeblich an der Erfolgswelle einer eigenständigen deutschsprachigen Popkultur (mehr)beteiligt.
Der Weg in den Poprockhimmel war anfangs ziemlich holprig: Judith Holofernes spielte und sang ihre Eigenkompositionen in Berliner Clubs, als sie im Jahr 2000 auf einem Sommerkurs zur „Popularmusik“ die Musiker Pola Roy und Jean-Michel Tourette kennenlernte. Etwas später kam der Bassist Mark Tavassol dazu und die vier begannen Musik zu machen.
Viel Geld verdienten sie nicht damit, doch im November 2002 veröffentlichten sie in Eigenregie die EP „Guten Tag“. Mit wenig Geld, aber viel Phantasie rührten die Helden die Werbetrommel und dank „Guerrilla Marketing“ (mehr dazu) wurden sie über Berlin hinaus bekannt .2003 unterschrieben sie einen Plattenvertrag bei EMI .
Ein lukratives Geschäft für beide Seiten,vom 1. Album „Die Reklamation“( 2003)und dem Nachfolgealbum „Von hier an blind“ (2005) wurden mehr als 1,2 Millionen Exemplare verkauft und die Helden mit Auszeichnungen wie den Echo (2006) als beste nationale Rock-Popgruppe, oder dem European Border Breakers Award regelrecht überschüttet.
Was in einem Kommentar der FAZ( 11.01.2005) noch als Strohfeuer bezeichnet wurde, lodert lustig weiter. Auch das imMai 2007 erschienene dritte Album „Soundso“knüpft nicht nur an die alten Erfolge an, sondern wird von den Kritikern als “ musikalisch ein großer Schritt nach vorn“ gelobt (mehr) ( noch mehr) und von den zahlreichen Fans gekauft und in Besprechungen mit vielen Qualitätssternchen versehen (mehr)
Doch was macht den Erfolg von „Wir sind Helden“ eigentlich aus?
Leichte Musik und kritische Texte
Da ist sicherlich die leicht eingängige Musik zu nennen, anfangs Elektropop mit starken Anlehnungen an die neue deutsche Welle, später dann kleine musikalische Experimente, Hochgeschwindigkeitspop ( mehr)zum Mitsingen, leicht und melodiös.
Ja und dann sind da noch die Texte der Judith Holofernes:
Die Heldensängerin singt in ihren Liedern von Liebe, Bindungsangst, Regeln, Konkurrenz, Kommerz, Krieg … wie ein Kritiker es auf den Punkt bringt: Sie versteht es, unterhaltungsferne Themen gnadenlos unterhaltsam zu verpacken. ( mehr dazu) Die Helden sind ein Sprachrohr der hippen kritischen Intelligenz, sagen, was sie wollen, ohne ihre Zuhörer intellektuell zu überfordern. Leicht verdauliche Gesellschaftskritik also, die freundlich, aber sehr bestimmt den Nöten und Gedanken vieler jungen Menschen Ausdruck verleiht und ein klein wenig Hoffnung und Mut verbreitet.
Mir gefällt diese Verbindung von leichter, eingängiger Musik und Inhalten, die relativ einfach zu verstehen sind und trotzdem, oder gerade deswegen, zum Nachdenken anregen. Sicher ist „Wir sind Helden“ ein Botschafter neuer deutscher Leichtigkeit ohne dabei gänzlich ins Profane, Seichte abzurutschen.
Es lohnt sich einmal hinein zu hören, auf der offiziellen Webseite sind alle Lieder abrufbar. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Lied aus dem letzten Album:
Die Konkurrenz
Du fährst dein Rad am Straßenrand
begehrst nicht andrer Weib noch Land
Begehren ist dir einerlei
Du pfeifst und singst und fühlst dich frei
Du pfeifst und singst und fühlst dich frei
da zieht wer links an dir vorbei!
Vorbeiziehen ist mir einerlei
sagst du und wirst ganz blass dabei
Die Konkurrenz
Die Konkurrenz schläft nicht
Die Konkurrenz
Die Konkurrenz schläft nicht
Sag’s mir, Hippiekind!
Jetzt stehst du auf dem Dach der Welt
Die Welt hält still und dir gefällt sie
Du atmest tief und fühlst dich hier
Du fühlst dich eins mit Welt und dir
Du fühlst dich eins mit Welt und hier
Steht plötzlich einer neben dir!
Bist eins mit dir und mit der Welt
Bis einer sich für einser hält
Die Konkurrenz
Die Konkurrenz schläft nicht
Sag’s mir, kleiner Punk!
Da zieht wer links an dir vorbei
Sag, was macht das mit dir?
Dem ist dein Pfeifen einerlei
Sag was macht das mit dir?
Da steht ein andrer neben dir und fühlt sich eins
Mit dem was deins war
Nicht seins
Sag, was macht die Konkurrenz?
Du tust die Arbeit Hand in Hand
Seit’ an Seite bestellst das Land
Am morgen geht’s einig und früh aus der Falle
Und ihr singt: Alle für einen! Einer für Alle
Ihr singt: Alle für einen! Einer für Alle
und dann kommt einer und macht alle Anderen alle
Am morgen geht’s eilig und früh aus der Falle
Und du singst: jetzt bin ich der eine und ihr Anderen seid Alle
Die Konkurrenz
Die Konkurrenz schläft nicht
M: Tavassol/ Holofernes, T: Holofernes
Überzeugt von den Helden ? Dann stünde einer Einladung zum Deutschpopfestival nichts mehr entgegen,nur, Eile tut not, denn im Frühjahr gehen die vier auf Tournee und es könnte Probleme mit den freien Terminen geben
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Mit Tag(s) versehen: Deutschpop, Helden, Modul 1
Zeitmangel
November 7, 2007 · 2 Kommentare
In dieser Woche komme ich mit meinem Programm sehr viel langsamer voran, als geplant. Ich sammle zwar Material für „Deutschpop“und ärgere mich über endlos langsame Downloads, doch noch habe ich mich nicht an die eigentliche Textarbeit gemacht. Die „neue deutsche Welle“ überschwemmt mich regelrecht. Auch mein Blog gefällt mir noch nicht so recht, beim Besuch anderer Blogs sehe ich, was man/frau alles machen kann – ich bin begeistert ( nicht nur von den Inhalten, sondern auch von der Gestaltung und technischer Raffinesse) und würde gerne ein wenig mehr technisch-gestalterische Sicherheit haben, sicher eines meiner persönlichen Lernziele in diesem Kurs. Und dann mein Hauptproblem: die Zeit. In der nächsten Woche beginnt unser Semester und wir sind noch mitten in der konkretenPlanung der Kurse. Vielleicht ganz positiv: in diesem Semester werde ich einen Kurs (B2) anbieten, der neben wöchentlichen Präsensstunden ( 2UE) eine Begleitung per Blog anbietet. Ich freue mich schon auf dieses Experiment und werde sicherlich ab und an hier davon berichten. Und dann ist da noch meine Zweitbeschäftigung in einer Tageseinrichtung für Behinderte – heute Abend haben wir eine öffentliche Theateraufführung ( Pinocchio, ein italienischer Klassiker) und in den letzten Tagen haben die letzten Proben viel Raum eingenommen. Ich bin also beschäftigt, aber es hat auch Positives – lerne ich doch ( hoffentlich) DaF Aufgaben mit meinem Alltag koordinieren zu müssen, ganz so wie meine Studenten
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Technikproblem gelöst?!
November 5, 2007 · Kommentar schreiben
Endlich ist auch auf meinem PC das Editorfenster zu sehen, welche Freude! Die Tipps der anderen KursteilnehmerInnen waren also hilfreich, danke nochmals. Trotzdem merke ich immer häufiger, wie unbedarft in in Bezug auf Blogbearbeitung … bin. Ich hoffe, neben vielen didaktisch- inhaltlichen Dingen auch ganz viel PC Technik im Kurs zu erlernen.
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Mit Tag(s) versehen: , Technik
viel Musik und kleine Probleme
November 4, 2007 · 2 Kommentare
Zwar bin ich mit meinen Gedanken nach wie vor bei Portfolio, doch das Wochenende habe ich dann doch mit der deutschen Musikszene geteilt ( wenngleich nur im Web). Die Stunden, die ich in „downloads“ und Netz-Verbindungen investiere, sind lang – ich lebe auf dem Land und hier bei uns gibt es keine ASDL oder sonstige schnelle Leitungen. D.h. bei der Internetrecherche ist mein Telefon stundenlang blockiert und es ghet alles etwas langsamer. Überhaupt die Technik – noch immer muss ich im Blog ohne Hilfe der Editorleiste schreiben, Schriftbild u.a. sind nicht veränderbar und Grafiken oder Bilder in den Blog einzufügen geht auch nicht.
Nun zumindest habe ich mich für zwei Deutschpop- Musikgruppen entschieden: „Wir sind Helden“, weil mir die Texte und die rockig angehauchte Musik ganz gut gefallen und (wahrscheinlich) „Zweiraumwohnung“, weil mich zum einen der Name an Berlin erinnert und ich die Stimme von Inga Humpe schon vor 20 Jahren mochte. Ich weiß, die letzten Auswahlkriterien sind nicht sehr „fachlich“, aber vielleicht gar nicht so schlecht um mich ganz emotional und instinktiv dem Neuland Deutschpop zu nähern.
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